Adressklassen

Die drei wichtigsten Adressklassen sind A, B und C. Um festzustellen, zu welcher Klasse eine IP- Adresse gehört, werden die ersten Bits einer Adresse gelesen. Der IP-Wert ist 32 Bit groß.

Folgende Regeln gelten unter IP:

A: Ist das erste Bit einer Adresse „0“, handelt es sich um eine Adresse der Klasse A. Das erste Bit der Adresse kodiert die Klasse, die nächsten 7 Bit identifizieren das Netzwerk. Die restlichen 24 Bits kodieren den Rechner innerhalb eines Netzwerks. Insgesamt sind somit 127 Class-A-Netze möglich.

B: Wird identifiziert wenn die ersten beiden Bits „10“ sind. Die nächsten 14 Bits entsprechen dem Netz und die letzen 16 Bits den Rechner.

C: Sind die ersten drei Bits „110“ ist es ein Class-C-Netz. Die nächsten 21 Bits bestimmen wieder das Netzwerk und die letzten 8 Bits definieren den Rechner.

D: Die ersten drei Bits sind „111“, diese Adressen sind so genannte Multicast-Adressen. Damit lassen sich Gruppen von Computern adressieren.

 

Adressklasse:

Adressraum:

Bit 1-8

Bit 9 - 16

Bit 17 - 24

Bit 25 - 32

A

0.0.0.0 - 127.255.255.255

0|Netzanteil

Rechneranteil

B

128.0.0.0 - 191.255.255.255

10|Netzanteil

Rechneranteil

C

192.0.0.0 - 223.255.255.255

110|Netzanteil

Rechneranteil

D

224.0.0.0 - 239.255.255.255

1110|Multicastadressen

E

240.0.0.0 - 254.255.255.255

11110|Reserviert

 

Eine IP-Adresse, in der alle Bits auf „0“ stehen, identifiziert das Netzwerk selbst. Alle auf „1“ (entspricht dem dez. Rechnerwert „255“) wird diese Adresse als Broadcast-Adresse bezeichnet.

 


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Letzte Bearbeitung:       06 / 2003    -   Bitte beachten Sie das Copyright und die Hinweise im Inhalt unter www.datahelp.de


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