Brücken
Brücken kamen in den frühen 1980ern auf den
Markt. Bei ihrer Einführung konnten sie erst homogene Netzwerke verbinden und
deren Datenpakete hin und her schicken. Heute ist das 'Bridging'
zwischen verschiedenen Netzwerken definiert und standardisiert.
Brücken sind in der Hierarchie der
Netzwerk-Koppelelemente die ersten Geräte, denen eine gewisse Intelligenz
zuzusprechen ist. Dies ist aus drei Merkmalen
ersichtlich:
Durch eine protokollmäßige Kopplung der Brücke
auf dem OSI-Layer 2a (MAC-Ebene) wird eine
Unabhängigkeit vom physikalischen Übertragungsmedium erreicht.
Die Zentrale Information im
OSI-Layer 2 ist die physikalische Adresse, auch MAC-Adresse genannt. Mit
ihrer Hilfe wird der Datenstrom durch die Brücken gesteuert. Da die Adressen in
allen IEEE- und ISO-Normen identisch strukturiert sind, lassen sich Brücken
sehr flexibel einsetzen, auch zwischen Subnetzen verschiedenen Typs.
Brücken sind bekannt für ihr 'Plug-and-Play'-Verhalten, und für ihre Transparenz gegenüber höheren OSI-Layern. Das bedeutet, dass die Pakete der höheren Protokolle uninterpretiert von der Brücke weitergeleitet werden. Dies ermöglicht die sichere Verbindung verschiedener höherschichtiger Protokollwelten mit nur einem Koppelelement; und das ohne spezielle Konfiguration in den Endgeräten der angebundenen Subnetze.
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