PC-Speicher (Bezeichnungen, Typen, Informationen)

Nur mit dem passenden Speichertyp kann ein PC-System die maximale Leistung erzielen. Leider existiert der Trugschluss, dass ein schnellerer Speicher zu mehr Performance führt. Ausschlaggebend ist nur das Zusammenspiel von Prozessor, Memory Controller Hub (MCH) und Speichermodulen.

Die Wahl des Speichertyps hängt vom verwendeten Prozessor ab:

* Pentium III Systeme arbeiten optimal mit SDRAM zusammen

(Hier liegt die max. Datentransferrate bei 1064 MByte pro Sekunde – zwischen MCH und Prozessor bzw. MCH und Speichermodulen)

 

= Speicher mit einer größeren Bandbreite macht bei PIII Systemen bzw. Celeron-Prozessoren keinen Sinn, denn die Verbindung ist auf den oben beschriebenen Wert beschränkt.

 

* Beim Einsatz von Athlon bzw. P4-Systeme sieht das etwas anders aus.

(Hier sollte man auf DDR-SDRAM zurückgreifen bzw. auf RAMBUS bei P4-Systemen, damit wird die höchste Performance erreicht.)

 

Bezeichnung: Speichertyp: Taktfrequenz: Übertragungen pro Takt:

Bandbreite:

         
PC66 SDRAM 66 MHz 1 528 MByte/s
PC100 SDRAM 100 MHz 1 800 MByte/s
PC133 SDRAM 133 MHz 1 1064 MByte/s
         
PC600 Rambus 300 MHz 2 1200 MByte/s
PC600 Rambus 300 MHz 2 2400 MByte/s bei 2 Kanälen
PC700 Rambus 355 MHz 2 1420 MByte/s
PC700 Rambus 355 MHz 2 2840 MByte/s bei 2 Kanälen
PC800 Rambus 400 MHz 2 1600 MByte/s
PC800 Rambus 400 MHz 2 3200 MByte/s bei 2 Kanälen
         
PC1600 DDR-SDRAM 100 MHz 2 1600 MByte/s
PC2100 DDR-SDRAM 133 MHz 2 2100 MByte/s
         

 


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Letzte Bearbeitung:       03 / 2005     -   Bitte beachten Sie das Copyright und die Hinweise im Inhalt unter www.datahelp.de


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