Kurz - Anleitungen Linux

Hier werden einige nützliche Informationen mit Lösungen und Beispielen für den Linux - Alltag gegeben.

Inhalt:

 


Platzbedarf aller Unterverzeichnisse feststellen:

# find . -maxdepth 1 -type d -print | xargs du -skh | sort -rn

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Dateien / Verzeichnisse mit dem Befehl tar auf Diskette sichern:

tar benutzt immer ein Standard-Device, welches mit dem Befehl tape gesetzt werden kann.

TAPE=/dev/fd0

export TAPE

tar cvz /home/user

tar cvz /home/user - schreibt den Inhalt des Verzeichnisses /home/user als komprimiertes tar-Archiv auf die Diskette.

tar tvz - wird der Inhalt der Diskette angezeigt.

tar xvz - wird der Inhalt der Diskette zurück gespielt.

Option: -M – kann ein größeres tar- Archiv automatisch auf mehrere Floppys verteilen. Das funktioniert sogar, falls eine einzelne Datei größer ist, als die Kapazität der Floppy.

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Dateien / Verzeichnisse mit dem Befehl tar sichern:

Es soll z.B. das Verzeichnis /etc gesichert werden - hier die Verfahrensweise:

cd /etc

tar -cvf  sicherung.tar  .            (Punkt nicht vergessen - heißt - aktuelles Verzeichnis sichern)

Beschreibung:
-c = create a new archive
-v = verbose
-f = file
ggf.
-z = gzip (compress)
-x = extract    (Archiv entpacken)

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Große Dateien aufteilen:

Oft hat man das Problem, eine sehr große Datei auf einer Diskette (1,44 MB) zu speichern.
Eine Lösung: man "splittet" die große Datei in kleinere "Stücke" auf.

split -b 1440k QuellDatei Name

-b bedeutet Byteweise
1440k die Größe
QuellDatei ist natürlich der Name der aufzuteilenden Datei
Name ist der Name der als "Basis" für die Namen der erzeugten kleineren Dateien verwendet wird
(z.B. nameaa, nameab, nameac,....)

Um eine aufgeteilte Datei später wieder zusammenzusetzen verwendet man den Befehl "cat":

cat  Name* >  NameDerZielDatei (alter Quellname)

top   siehe auch


Beispiel eines Backupskript mit tar und Time-Stamp:

#!/bin/sh

datetag=$(date +%d_%m_%Y__%H_%M_%S);

tar -czf /tmp/meinedaten__$datetag.tar.gz /home/user


*das Skript ist ohne Änderung auch auf *BSD und anderen unixartigen Betriebssystemen lauffähig.

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Startmeldungen untersuchen:

Bei der Fehlersuche (z.B. nach Neuinstallierter Hardware) ist es hilfreich die Meldungen vom System nochmals anzusehen.

# dmesg | grep –i mouse                          ; Filtern nach Mouse (Groß / Kleinschreibung ignorieren)

# dmesg | grep –i ‘usb serial’                    ; wenn Leerzeichen enthalten sind

# dmesg | grep -C 3 -i mouse                   ; 3 Zeilen vorher / nachher mit anzeigen (z.B. bei langen Fehlermeldungen)

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CD als Imagedatei auf die Festplatte speichern:

- für z.B. häufig verwendete CDs 

# dd if=/dev/cdrom of =/pfad/zum/iso.image                            ; allgemein

# dd if=/dev/cdrom of=/home/cdverzeichnis/cd.iso                   ; Beispiel

Mounten des ISO-Images:

# mount –t iso9660 –o ro, loop=/dev/loop0 /home/cdverzeichnis/cd.iso /media/cdrom

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Gemountete FAT-Partitionen werden Umlaute als Sonderzeichen dargestellt:

Ursache:  mount verwendet das falsche ISO-Set

Lösung:

Sie müssen in der Datei /etc/fstab z.B. bei floppy die Option iocharset=iso8859-1 angeben, 

/dev/fd0      /floppy      auto    noauto,user,iocharset=iso8859-1 0   0

Genauso verfahren Sie mit Windows-Partitionen.
Wenn Sie FAT-Partitionen von Hand mounten verwenden Sie z.B. folgenden Befehl

# mount /dev/hdb1 /mnt -o iocharset=iso8859-1

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Wer ist mit meinem Rechner verbunden und welche Ports sind betroffen?

netstat -a                                optional:    netstat -an   (ohne Namensauflösung)

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Hex / Dez / Binär - Konvertierung auf der Konsole (Shell):

Manchmal ist es notwendig Zahlen zu konvertieren (z.B. beim einstellen von Grafikwerten; hex oder zum Programmieren).
Hier werden zwei Beispiele aufgeführt. Die Parameter 'ibase' bzw. 'obase' geben die Zahlenbasis für die Ein- und Ausgabe an.

Hexadezimal in dezimal:

# echo -e 'ibase=16;FFFF' | bc                    FFFF = 65535

# echo -e 'ibase=16;AA00' | bc                    AA00 = 43520

Dezimal in hexadezimal:

# echo -e 'obase=16;255' | bc                    255 = FF

# echo -e 'obase=16;100' | bc                    100 = 64

Dezimal in binär:

# echo -e 'obase=2;12345' | bc                   12345 = 11000..0111001

# echo -e 'obase=2;12' | bc                        12 = 1100

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Suchen nach Dateien die gerade angelegt / bearbeitet oder zugegriffen wurde:

# ls –tl
Parameter –t sortiert die Ausgabe nach der Zeit der Erstellung
Parameter –l liefert eine vollständige Ausgabe
 
# ls –tlr
Parameter –r Ausgabe neueste Datei am Ende (bei langen Dateilisten sinnvoll)
 
# ls –turl
Parameter –u Ausgabe nach Zugriffszeit
 
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Dateien aufteilen:

Falls eine Datei zu groß ist um sie per Mail oder per Diskette zu transportieren, so kann man diese in kleine Teil zerlegen (aufsplitten):

# split –b 1400k beispiel.pdf

Die Datei beispiel.pdf wird in 1400 Byte große Teile zerlegt. Die durch den Befehl split erzeugten Dateien tragen den Namen xaa, xab, xac ....

Zusammenfügen der Teile:
# cat x* > beispiel.pdf

Achtung: Um Fehler im teilen und zusammenfügen zu vermeiden bitte in einem extra Verzeichnis durchführen!

top  siehe auch


Prozesse abschießen:

kill <pid>                    ; mit ps ax Prozess-Nummer herausfinden

killall httpp                  ; alle Prozesse Namens httpp beenden (Signal TERM)

killall -KILL httpp         ; die harte Beendigung (auch aus dem Speicher)

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Datum / Zeit setzen:

# date -s hhmm      bzw.     date  MMDDhhmmYYYY    (für Month, Day, hour, minute und Year)
# clock -w --utc        ; setzt Hardware-Clock
# hwclock                ; überprüfen

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System-Informationen anzeigen:

# uname -a                             ; a = all (Name des Systems, OS, Kernel etc.)

# cat /proc/cpuinfo                   ; alles zur CPU (MHz, Cache, Prozessor etc.)

# cat /proc/meminfo                 ; alles zum Speicher

# cat /proc/sys/fs/file-max        ; max. Filehandling (Maximale Anzahl gleichzeitig geöffneter Dateien)

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Rechte File-System ändern (setzen von ro auf rw):

# mount -o remount,rw /usr          ; Bsp.: /usr (Verzeichnis) liegt auf /dev/bda5

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Bash - Limitierung umgehen:  Sehr viele Dateien löschen:

Hat man ein Verzeichnis mit sehr vielen Dateien - und will man diese löschen - kann eine Fehlermeldung ("Too many arguments" -"zu viele Argumente") hervorgerufen werden. Der Grund dafür ist, dass der rm-Befehl und die Bash nur mit einer begrenzten Zahl an Dateien klarkommt.

# rm *  bringt oben beschriebene Fehlermeldung

Lösung:

# find . -name "*" -exec rm -rf {} \;

Hier wird zunächst das find-Kommando aufgerufen, das alle Dateien mit einem zur Wildcard "*" passenden Namen ausfindig macht. Für jede nun gefundene Datei wird das hinter exec angegeben Kommando ausgeführt.

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Laufende Überwachung des Systems mit log2ascii

Mit log2ascii kann man das System überwachen.

# log2ascii

Ist die Log-Datei zu groß geworden kann man sich die letzten z.B. 100 Zeilen anzeigen lassen.

# log2ascii -f -l 100

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Runlevel beim booten festlegen

Beim booten kann dem Kernel der zu startende Runlevel übergeben werden. Dazu wird z.B. bei Grub mittels Taste <e> für „edit“ folgendes hinzugefügt:

Runlevel 2:

kernel /boot/..linux… root=/dev/hd…. ro quite 2 …. 

Runlevel 3:

kernel /boot/..linux… root=/dev/hd…. ro quite 3 ….

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....weitere folgen.....


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Letzte Bearbeitung:       11 / 2006     -   Bitte beachten Sie das Copyright und die Hinweise im Inhalt unter www.datahelp.de


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