Verwendetes System:
- Pentium / 90 MHz / 64 MB RAM / 2 GB HD (hatte ich noch übrig)
-
SUSE 8.0 mit Squid
Vers. 2.4
Erklärung:
Die Erklärung zum Squid
(allgemein) ist in der Auswahlleiste mit aufgeführt (mit techn. Daten).
Beispiel:
Als Beispiel wird ein Unternehmen angenommen, welches die Forschungsabteilung von der allgemeinen Produktion trennen möchte (Sicherheitsgründe). Es wird hier nur auf den Squid eingegangen (Standart-Konfiguration), andere noch zu treffende Sicherheitsmassnahmen wurden vernachlässigt. Gleichzeitig sollen ausführbare Programme (Download von .exe bzw. .zip) und ein Besuch von pornografischen Seiten unterbunden werden. Der Administrator-PC (192.168.1.2) darf alles (z.B. Download etc.).
Hier die Konfigurationsdatei squid.conf (Auszug) und die dazugehörige Datei regex.txt.
Kontrolle der Verbindungen über den Client-Browser:
PC 192.168.1.3 darf nicht auf
sex.com zugreifen (Bildauszug).
PC 192.168.1.3 darf keine .exe
- Download (Bildauszug).
Allgemeine Erklärungen zur Konfiguration:
Wie unter den meisten Linux/Unix-Varianten wird auch hier mit einer ASCII-Konfigurationsdatei gearbeitet. Die Bezeichnung ist squid.conf und befindet sich im Verzeichnis /etc.
Das Start / Stop – Script liegt unter /etc/init.d/squid. Das Log-Verzeichnis liegt unter /var/cache/squid.
Schlüsselworte (Auszug):
http_port <Zahl>
Hiermit wird der anzusprechende
Squid-Port definiert, z.B. 3128, 80 oder 8080.
cache_dir
<Pfad Mbyte Level-1 Level-2>
Gibt das Cache-Verzeichnis mit
der max. Größe in MByte und die dazugehörigen Unterverzeichnisse an.
cache_access_log <Pfad und Dateiname>
Dateiname der Logdatei für
Anfragen vom Client.
cache_log < Pfad und Dateiname>
Hier werden die generellen
Informationen über den Cache abgelegt.
cache_store_log < Pfad und Dateiname>
Aktivitäten des
Festplatten-Managers werden hier mitprotokolliert.
log_fqdn
<on/off>
Soll der volle Hostname anstatt
der IP-Adresse in der Logdatei eingetragen werden, so muss die Option auf on
gesetzt werden. Achtung: Performence-Probleme durch die Namensauflösung.
ftp_user <String>
Hier wird die Email-Adresse
angegeben die der Squid bei Anonymous FTP übermitteln soll.
dns_children <Zahl>
Anzahl der Prozesse die für
die DNS-Auflösung zuständig sind (default: 5).
authenticate_program <Programm-Datei>
Soll eine Authentifizierung für
den Proxy erfolgen, kann hier die Passwort-Datei bzw. das
Authentifizierungs-Programm angegeben werden.
refresh_pattern <Option>
Gibt an, wie lange Objekte im
Festplatten-Cache verbleiben, bevor sie gelöscht werden. Es können für
unterschiedliche Objekte unterschiedliche Einstellungen vorgenommen werden.
negative_ttl <Zeit Einheit>
Für nicht beantwortete
Anfragen wird hier die Lebenszeit (Time-to-Live) festgelegt. Bei Wählleitung
sollte dieser Wert niedrig gehalten werden.
negative_dns_ttl <Zeit Einheit>
Lebenszeit eines
fehlgeschlagenen DNS-Lookups.
positive_dns_ttl <Zeit Einheit>
Lebenszeit eines erfolgreichen
DNS-Lookups. Anmerkung: Wird der Server heruntergefahren wird auch der DNS-Cache
geleert.
acl
<aclname acltype string>
Definiert eine Access-Liste für den Aufbau von Sperrlisten, Zugangskontrolle, etc.
acl-Typen (Auszug):
src: Client IP-Adresse –oder Adressbereich (Netz)
dst: Zielserver IP-Adresse
srcdomain: Client-Name
dstdomain: Ziel-Server-Name
srcdom_regex: Client-Namen als regulärer Ausdruck
dstdom_regex: Ziel-Server-Name als regulärer Ausdruck
port: Port bzw. Portbereich für die Verbindung (80, 1024-65535)
proto: Protokoll für der Verbindung (z.B. ftp, http....)
method: Methoden der Verbindung (z.B. GET, POST....)
proxy_auth: Benutzernamen, die bei der Authentifizierung angegeben werden.
urlpath_regex: Regulärer
Ausdruck, der auf einen Teil der URL zutrifft (wird verwendet um CGI-Dateien
nicht in den Cache zu laden)
http_access
<allow/deny aclname>
Erlaubt oder verweigert den Zugriff nach den acl (Access-Listen). Wobei das Schlüsselwort all für alle Verbindungen benutzt wird.
Befehle
des Squid (Auszug):
Starten / Stoppen / Status von Squid:
/etc/init.d/squid
start
/etc/init.d/squid
stop
/etc/init.d/squid
status
Squid bei der Arbeit zusehen:
tail
–f /var/squid/logs/store.log
tail
–f /var/squid/logs/access.log
Squid Swap-Direcrories neu anlegen:
/usr/sbin/squid –z
Squid zum erstenmal starten:
rcsquid start - es wird eine Verzeichnisstruktur angelegt
Squid soll automatisch beim Rechnerhochfahren starten:
Die Datei /etc/sysconfig/squid editieren und den Wert START_SQUID=yes abändern.
Letzte Bearbeitung: 07/2002
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