Squid ein Proxy-Server

Inhalt:

  • Anmerkung

  • Einführung

  • Aufgaben

  • Eigenschaften

  • Authentifizierung

  • Protokolle

  • Systemvoraussetzung

  • Daten-Cache / Index

  • Analyse / Auswertung

  •  

    Anmerkung:

    Verwendung von SUSE 8.0 / Squid 2.4

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    Einführung:

    Squid ist ein Programm, welches einen Proxy / Cache – Server vereint.

    Squid kann weitere Aufgaben, z.B. Filterung, IP-Masquerading, Protokollierung, etc. übernehmen. Desweiteren können Zugriffsregeln (sog. Access Listen), Benutzer-Authentifikation etc. definiert werden. Mehrer Squid-Server können hierarchisch (siehe Beispiel) angeordnet und gegeneinander abgeglichen und abgefragt werden. Durch seine große Funktionalität und Lauffähigkeit auf unterschiedlichen Plattformen (Unix, Linux, OS/2, NT) ist Squid sehr verbreitet.

    Die offizielle Homepage ist www.squid-cache.org.  

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    Aufgaben:

    -          Zwischenspeicherung (Caching) von Internet-Seiten und daraus resultierten beschleunigten Zugriff von Usern

    -          Filterung von Webseiten, Werbung, etc. für Gruppen oder allgemein

    -          Teilung von Ressourcen bei einen Internetzugang

    -          Authentifizierung von Usern und Regeln für diese (wer darf wohin?)

    -          Stellvertreter-Funktion (es wird nur eine offizielle IP-Adresse benötigt)

    -          IP-Masquerading für Dienste im Internet

    -          Dokumentation und Protokollierung des Internetverkehrs

    -          etc.

    Die Aufgaben können beliebig kombiniert und erweitert werden.  

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    Eigenschaften:

    Neben den Aufgaben (siehe oben) und die Vielzahl der Möglichkeiten im Einsatz ist die hierarchische Anordnung die am häufigsten verwendete. Daneben unterhält Squid normalerweise einen eigenen DNS-Cache, der dynamisch aufgebaut wird.

    Authentifizierung:

    Squid erlaubt eine User bzw. Gruppen-Authentifizierung. Für eine Authentifizierung gegenüber SMB-Servers (z.B. Samba oder WinNT) steht das Programmpaket smb_auth zur Verfügung (muss separat installiert werden). Weiter Möglichkeiten der Authentifizierung sind LDAP (Lightweigt Directory Access Protocol), NCSA, PAM, etc.

    Achtung: Bei der Authentifizierung ist keine Verschlüsselung (Netzwerk, Arbeitsspeicher, Passwort-Datei) vorhanden.  

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    Protokolle:

    Squid unterstützt die gebräuchlichsten Protokolle:

    -          http (HyperText Transfer Protocol),

    -          ftp (File Transfer Protocol),

    -          gopher,

    -          wais (Wide Area Information Service),

    -          ssl (Secure Socket Layer),

    -          etc.

    Für das Management werden folgende Protokolle bereitgestellt:

    -          http

    -          icp (Internet Cache Protocol)

    -          snmp (Simple Network Management Protocol)

    -          htcp (HyperText Caching Protocol

    -          Cache Digests (Index von anderen abfragen)

    -          etc.

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    Systemvoraussetzung:

    Für einen Proxy-Server ist die CPU-Leistung weniger relevant, mehr Aufmerksamkeit sollte man dem Arbeitsspeicher (RAM) und der Geschwindigkeit der Festplatte (HD) schenken.

    Daten-Cache / Index:

    Jedes gecachte Objekt belegt im Arbeitspeicher ca. 75 Byte für den Index. Die durchschnittliche Objektgröße beträgt 13 kByte. Bei einer HD von 1 GB können so ca. 78.000 Objekte abgespeichert werden. Somit beträgt die Indexgröße ca. 5,77 MByte (Vollauslastung).

    D.h., um ein performantes und stabiles System zu bekommen sollte man immer das Gleichgewicht zwischen Arbeitsspeicher und Festplatte (Cache-Platz) halten.  

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    Analyse / Auswertung:

    Im Internet sind freie Programme erhältlich, die die Auswertung des Squid vornehmen. Zum Beispiel das Programm calamaris.

     

    Zur Konfiguration des Squid, inkl. Erklärung der Befehle, ist ein Beispiel von mir aufgeführt (siehe Auswahl).


    Letzte Bearbeitung:      30.06.2002


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