Was ist ein Terminal - Server ?

Inhalt:

1.) Aufgabe eines Terminalservers

2.) Einsatzgebiete eines Terminalservers

3.) Projekte (Auszug)

4.) Weitere Vorteile von Terminalservern

5.) Nachteile von Terminalservern

6.) Microsoft Terminalserver

7.) Protokolle RDP und ICA

8.) Start der Software (Microsoft 2000-Client)

   

1.) Aufgabe eines Terminalservers:

Der Terminalserver hält Dienste (z.B. Office-Anwendungen) bereit die dem Client zur Verfügung gestellt werden. Die Dienste verteilen sich auf zwei Komponenten, die Terminaldienste des Servers und die Terminalserver-Clientanwendung auf dem Clientrechner. Der Client selber braucht keine zu installierenden Anwendungen / Lizenzen.

Die Clients übernehmen lediglich die Bildschirmausgabe, sowie die Maus- und Tastatureingaben, somit sind ältere PC noch einsatzfähig.

 

Terminal-Server-Anwendung

   

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2.) Einsatzgebiete eines Terminalservers:

Haupteinsatz ist die Zentrale Bereitstellung von Anwendungen, da die Anwendungssoftware nur auf den Servern installiert und gewartet wird. Als weiterer wichtiger Anwendungsfall ist hier der Remote-Access-Zugriff auf das Firmen-LAN zu nennen. Hierdurch entfallen andere unsichere Lösungen, Tools (z.B. PC-Anywhere etc.) der Datenübermittlung die unkontrolliert eingesetzt werden können, z.B. in der Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern.

Durch diese Entkopplung der Client-Hardware von Anwendungen, tritt einmal eine hohe Sicherheit der Daten ein und der Einsatz von unterschiedlichen Systemen (Handheld, PDA, etc.) ist sehr gut gegeben.

Mit einer Server-Farm und einer Lastverteilung (sog. „Load Balancing") ist eine hohe Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit aller Anwendungen und Dienste, sowohl eine optimale Ausgangsposition für zentrale Backupsysteme gegeben.

Bei den nun folgenden Gegebenheiten sollten Sie von einer Terminal-Server-Lösung abstand halten:

-          Anwendungen mit hoher Rechenlast (z.B. Simulationen, CAD, etc.)

-          Anwendungen mit Multimedia-Elementen, hier besonders Videosequenzen

-          Anwendungen mit intensiver grafischer Video-, Bild- Bearbeitung

-          Einsatzorte mit unzuverlässigen LAN / WAN - Verbindungen

   

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3.) Projekte (Auszug):

-          Linux Terminal Server Projekt (www.ltsp.org)

-          Microsoft Terminal Server

-          Citrix MetaFrame

   

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4.) Weitere Vorteile von Terminalservern:

-          Kosteneffizienter IT-Betrieb (z.B. Lizenzen, ältere PC-Technik)

-          universeller Zugriff auf Anwendungen / Ressourcen etc.

-          Unabhängigkeit von Client-Hardware, Betriebssystem, Protokoll, Netzwerk

-          Zentralle Verwaltung der Anwendungen (z.B. bei Datenbanken)

-          Zentralle Verwaltung bei der Administration (z.B. Userrechte)

-          Einbindung von lokalen Ressourcen (z.B. Backup-Systemen, Laufwerken)

-          erweiterte Zugriffsmöglichkeit und bessere Verwaltbarkeit

-          etc.

   

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5.) Nachteile von Terminalservern:

-          Höhere Netzlast im Vergleich zu lokal installierten Anwendungen

-          Zusätzlicher Aufwand für Backup-Systeme (bei Ausfall des Servers stehen keine Anwendungen für den Client mehr zu Verfügung)

-          Einsatz von leistungsfähigen Servern (erhöhte Kosten)

   

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6.) Microsoft Terminalserver:

Der Terminalserver unterstützt, im Gegensatz zu standardmäßigen Windows Server, mehrere Benutzersitzungen parallel. Die Ressourcen Zuordnung erfolgt durch die Sitzungs-ID.

 

7.) Protokolle RDP und ICA:

Für die Verwendung von Bildschirmausgaben kommen die Protokolle RDA (Remote Desktop Protocol von Microsoft) oder ICA (Independent Computing Architecture von Citrix) zum Einsatz.

RDP: ist das standardmäßige Protokoll von Terminalservern. Dieses Protokoll basiert auf dem Netzwerkprotokoll TCP/IP und setzt auf dem Telekommunikationsprotokoll T.120 / T.128 auf. Es findet Verwendung in der Anwendung „Microsoft Netmeeting“. Mit diesem Protokoll können windows-basierte Clients (WfW 3.11, 9x, NT, 2000.....) angebunden werden.

ICA: von Citrix weist gegenüber RDP einige Vorteile auf. WAN-Verbindungen werden mit ca. 1/3 weniger Bandbreite bedient. Die Protokolle TCP/IP werden um NetBEUI und IPX/SPX erweitert. Des weiteren können UNIX, MAC und MS-DOS Rechner mit angebunden werden.

   

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8.) Start der Software (Microsoft 2000-Client):

/unter Systemsteuerung/Verwaltung/Terminalserververwaltung

MS-Terminal-Server

 


Letzte Bearbeitung:      08.2002


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