Begriffe:  Verzögerung / Latenz – Paketverlust – Jitter

 

Verzögerung:

wird auch als Latenz bezeichnet. Hier ist die Zeit gemeint, die ein Paket benötigt, um vom Sender (Start) bis zum Empfänger (Ziel) zu gelangen.

Beispiele für Faktoren die zu einer Verlängerung der Übertragungsdauer führen:

-         die Auslastung der verfügbaren Bandbreite

-         Mangel an Ressourcen (CPU, RAM etc.) auf einem Netzwerkgerät

-         die zu überbrückende Distanz

-         die Art der Verbindung

-         etc.

Verzögerungen sind bei Übertragungen immer vorhanden und lassen sich auch nur mit Einschränkungen vermeiden bzw. verringern (z.B. Satellitenübertragung > 500 Millisekunden).

 

Paketverlust:

In einer überlasteten Umgebung können Pakete verworfen werden. Dies führt zu Abbrüchen und zu Verzögerungen (siehe oben) in der Kommunikation. Für Echtzeitanwendungen (z.B. VoIP = Internet-Telefonie) hat das gravierende Folgen – z.B. fehlende Informationen im Datenstrom, erneutes versenden der Pakete, etc.). Abhilfe schafft hier QoS = Quality-of-Service – Priorisierung von Anwendungen (Protokollen).

 

Jitter:

Dieser Begriff bezeichnet die Schwankungen in der Latenzzeit zwischen den einzelnen Paketen. Werden zwei Pakete mit exakt der gleichen Länge an einen Empfänger gesendet, ist es nahezu ausgeschlossen, dass die Latenz-Zeit gleich ist. Das bedeutet, dass die Pakete nicht in der gleichen Reihenfolge ankommen wie versendet. Kritische Anwendungen (z.B. VoIP) haben hier ein Problem.

 


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Letzte Bearbeitung:       02 / 2006     -   Bitte beachten Sie das Copyright und die Hinweise im Inhalt unter www.datahelp.de


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