Wie Video-Audio-Streaming funktioniert

 

Alle Streaming-Techniken arbeiten nach dem gleichen Grundmuster: Ein Benutzer ruft über den Browser eine Web-Seite auf. Darauf ist neben Text- und Grafikdaten auch ein Hinweis auf ein Internet-Video zu finden. Klickt der User das Videosymbol an, wird an den Absender ein asx-File übermittelt. Diese Datei startet den Media-Player auf dem Rechner des Nutzers und teilt ihm mit, auf welchem Server die Videosequenz liegt.

Der Player beginnt anschließend, über das UDP-Protokoll den Video-Stream abzurufen. Normalerweise sind die Übertragungsraten, die Internet-Serviceprovider anbieten, nur für ein „Store and Forward“ von Mails oder Dateien ausgelegt. Deshalb dauert es häufig einige Zeit, bis die ersten Bilder zu erkennen sind. Diese werden dann oft verzerrt und in schlechter Tonqualität wiedergegeben. Die Ursache sind die Verzögerungen auf den Weg vom Server zum Client.

Streaming erfordert jedoch eine stabile, durchsatzstarke Verbindung ( siehe hierzu Punkt „Was Streaming Media bedeutet“). Eine akzeptable Übertragungsqualität lässt sich erzielen, wenn Zwischenspeicher (Caching) zum Einsatz kommen und die Streams von Servern verteilt werden, die nahe beim Nutzer liegen.

Der Content muss dann nicht mehr separat für jeden User über das Internet-Backbone transportiert werden. Klickt ein Benutzer auf einer Website das Symbol für einen Media-Stream an, fängt das Cache-System des Streaming-Servers diese Anfrage nach dem asx-File ab und lenkt sie zum lokalen Content-Server um. Der Nutzer erhält eine modifizierte asx-Datei; sie startet den Media-Player und weist ihn auf die im Streaming-Server abgelegte Viedeosequenz hin. Auf Basis dieser Informationen startet der Player dann per UDP-Protokoll den Transfer des Video-Streams vom lokalen Video-Server.

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