Schlüsselfaktoren
für VPN
- Flexible
Verschlüsselung: Der Anwender sollte festlegen können, welche Daten das
VPN-System mit welchem Algorithmus verschlüsselt. Genauso sollte ein
Algorithmuswechsel keine Probleme verursachen. Z.B. können Geschäftszahlen
mit einer höheren Sicherheits(-stufe)verfahren verschlüsselt werden als
Produktfotos.
- Netzwerk-Interface:
Die meisten Hardwareprodukte sind standardmäßig „nur“ mit Ethernet-Schnittstellen für 10 bzw. 100
MBit/s bestückt. Firmen wie z.B. 3Com, Lucent oder Radguard haben meist
extra Schnittstellen in ihren Systemen.
- Unterstützung
für unterschiedliche Zertifizierungsstellen: Ein wichtiges Schlüsselelement
ist die Fähigkeit, mit Zertifizierungsinstanzen zusammenzuarbeiten, z.B.
mit dem VPN-Anbieter selbst oder Lösungen wie sie von Firmen Entrust oder
Versign angeboten werden. Auf jeden Fall sollten mehrere Optionen vorhanden
sein.
- Netzwerkmanagement:
Der Anwender sollte prüfen, auf welche Weise sich das VPN-System verwalten
bzw. einbinden lässt. Zu klären wäre hierbei die Protokollfrage (z.B.
SNMP) bzw. die kostspielige Variante der Managementstation – zu beachten
bei Einbindung in mehreren Segmenten (VPNs).
- Konformität
mit IPSec: Unbedingt darauf bestehen, dass die Lösungen IPSec-konform sind.
- Skalierbarkeit:
Prüfen, inwieweit ein Ausbau der VPN-Lösung möglich ist – mit
vorhandenen Equipment.
- Zuverlässiger
Anbieter: VPNs sind unternehmenskritische Einrichtungen. Der Anwender sollte
einen Anbieter wählen, der gute Netzwerkerfahrungen bzw. guten (Vor-Ort-)Support
bietet.
- Hardware-
versus Softwarelösungen: Bei niedrigeren Übertragungsraten kommen
softwaregestützte Systeme in Frage (E1/T1 mit 2 bzw. 1,5 MBit/s), sie sind
auch meistens preisgünstiger. Bei Bandbreiten von 34 MBit/s und höher
(E3/T3) sollten Hardware-Beschleuniger eingesetzt werden.
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