VPN
und Tunneling (inkl. Betriebsarten)
Die Basis der VPNs ist das
Tunneling von Datenpaketen. Beim Tunneling werden die Datenpakete als Nutzdaten
in ein IP-Paket eingepackt, übertragen und beim Empfänger wieder ausgepackt.
Dazu wird das einzupackende Datenpaket mit einem zusätzlichen IP-Header und den
Protokollinformationen des verwendeten Tunneling-Protokolls versehen. Mit dieser
Methode kann man virtuelle Standleitungen aufbauen. Die Daten werden somit vor
dem Zugriff von unautorisierten Personen geschützt. Anwendung ist meistens das
Internet, aber auch im eigenem Firmennetz macht ein Tunneling manchmal Sinn.
Betriebsarten:
Es gibt zwei Arten:
1.) Providerabhängig:
Der Tunnel wird vom ISP (Internet Service Providers) aufgebaut. Sein
Anfang und sein Ende liegt bei diesem. Der Administrator braucht hier keine
weiteren Eingriffe vornehmen. Allerdings hat er eine gewisse Abhängigkeit zum
ISP aufgebaut und muß diese auch dort verwalten lassen.
Achtung:
-
Die letzte Meile
(vom ISP zum Kunden) muß extra abgesichert werden.
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Das „Outsourcing
„ kann zum Teil (z.B. bei laufenden Änderungen, etc.) die Kosten teurer
werden lassen.
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Die Kontrolle
(besteht der Tunnel ununterbrochen) kann zusätzliche Kosten verursachen.
2.) Providerunabhängig:
Der Tunnel wird von ENDE-zu-ENDE aufgebaut. Hier spielen sogenannte
VPN-Gateways vor den eigentlichen Netzen eine große Rolle. Die Verschlüsselung
betrifft auch die letzte Meile. Änderungen am Tunnel können effizient (fast
gleichzeitig) durchgeführt werden. Die Kontrollmöglichkeiten sind hier sehr
gut und können zu jeder Zeit vorgenommen bzw. geändert werden.
! www.datahelp.de empfiehlt die Betriebsart 2 = Providerunabhängig !
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